Einigungshilfe – Mediationsausbildung Baden-Württemberg

Kultur- und werteübergreifende Mediation

Was passiert, wenn ein Mensch, dem autoritärer Umgang mit Macht gewohnt und wichtig ist, mit einem anderen Menschen, dessen Bestrebungen sich in Richtung Partizipation bewegen, in einem Konfliktfall zu einer Mediation zusammenkommt?

Dann wird es sicher spannend! Da kann vermutlich nicht einfach Einigkeit im Bedürfnis nach Selbstbestimmung vorausgesetzt werden, da kann Sprache unter Umständen auch erst einmal Quell von Missverständnissen sein statt hilfreich zum Austausch unterschiedlicher Anliegen. Dies gilt ganz ähnlich für Mediation mit Menschen aus unterschiedlichen Sprach-und Kulturräumen.

Menschen wiederum, die gesellschaftlich nicht genügend teilhaben können, finden den Weg zur Mediation meist nicht aus eigenem Impuls heraus. Oft kennen sie diese Methode gar nicht aufgrund der wenigen Möglichkeiten der Teilhabe an gesellschaftlichen Diskussionen. Und manchmal landen sie dann plötzlich in einer Mediation.

Mediation kann also für unterschiedliche Gruppen von Menschen mitunter ein Weg sein, der zunächst im Überwinden besteht:

  • Von Vorurteilen oder unstimmigen Bildern
  • Von Grenzen, die Sprache oder Kultur gesetzt haben
  • Von der Barriere der Nicht-Partizipation am gesellschaftlichen Leben und Diskurs

Entsprechend sind wir als Mediator*innen gefragt, Methoden (und die entsprechende Haltung ohnehin) zu entwickeln, mithilfe derer trotz vorhandener Hürden gemeinsame Werte und Ziele gefunden und erlebt werden können.

Termin

14.-16.11.2019, Hohenwart Forum

Trainerin

Angelika Ludwig-Huber

Inhalte

Kultur-und Werte übergreifende Mediation, u.a. auch mit gesellschaftlich Benachteiligten:

  • Flüchtlingen,
  • gesellschaftlichen Außenseiter*innen oder
  • finanzbenachteiligten Menschen,

die den Zugang zur Mediation nicht einfach so finden.                                                                     

Anmeldung

Über uns.